Gefunden bei Indymedia: Zukunft im Hinterhof?

Stellungnahme zum taz- Artikel „Zukunft im Hinterhof“ vom 04.08.2016

Es ist gelogen, dass die Verlängerung des Pachtvertrags für das Bio-Restaurant/Hotel Schanzenstern an der fehlenden Bankbürgschaft in Höhe von 150.000,00 € gescheitert ist.
Fakt ist, dass die Brüder Schommartz über 18 Monate Scheinverhandlungen mit dem Schanzenstern geführt haben. In dieser Zeit haben sie den Schanzenstern in dem Glauben gelassen, sie seien an einer Fortsetzung des Pachtverhältnisses interessiert. In Wahrheit verhandelten die Brüder aber bereits mit dem Hotelier Behrmann vom Pyjama-Hotel. Fehlendes Geld war nie der Grund für die Kündigung des Schanzensterns. Eine Lüge wird nicht zur Wahrheit, nur weil sie ständig wiederholt wird.
Erst als die Finanzierung des Umbaus des Schanzensterns in voller Höhe durch die GLS-Bank abgesichert war, teilte Herr Schommartz den Betreibern des Restaurants/Hotels mit, dass er kein Interesse an der Fortführung des Pachtverhältnisses habe und bereits mit Herrn Behrmann einen Nachmieter gefunden habe.

Auch der frühere Boxclubbetreiber vom Epeios kann ein Lied über die Vertrauenswürdigkeit der Vermieter singen. Als er auf die geforderte Mieterhöhung eingegangen war und die fälligen Instandhaltungsarbeiten (Arbeiten, die eigentlich dem Vermieter obliegen, wie z.B. die feuchten Wände im Boxkeller zu sanieren) durch die Bank abgesichert hatte, trat er an Herrn Schommartz mit der Bitte um einen langfristigen Pachtvertrag heran. Dieser war nötig, um den Kredit bei der Bank zurückzahlen zu können. Herr Schommartz bot ihm daraufhin einen Einjahres-Vertrag an. Damit war der Pächter des Boxclubs gezwungen, seine Räume aufzugeben.

Die Treppenhäuser des Schanzenhofs wurden bis zum 31. März 2016 von den Klient*innen der Palette gereinigt. Auch hier gab es ständig Probleme mit der Zahlungsmoral der Schommartz-Brüder. Ein Mitarbeiter der Palette, der die Putzgruppe betreute, war regelmäßig damit beschäftigt die ständig wechselnden Verwalter (Rahn, Keuntje, Teuchert u.a.) anzumahnen, nun endlich ihrer Zahlungsverpflichtung nachzukommen. Häufig wurde erst nach Einschalten eines Rechtsanwalts gezahlt. Noch heute schulden die Schommartz-Brüder dem Verein Schanzenhof rund 500,00 €.

Allein aufgrund der oben beschriebenen gemachten Erfahrungen mit den Schommartz-Brüdern bestehen bei den Kinobetreibern berechtigte Bedenken an der Seriosität des Vermieters Schommartz.

Die neuen Möbel sind da und schon wieder weg

dieneuenmöbelsinddaNachdem die HWS  GmbH das Kino gezwungen hatte, Tische, Stühle, Fahrradständer und Leinwand im Schanzenhof zu entfernen (unter Androhung einer fristlosen Kündigung) hatten freundliche Nachbarn für eine neue Möblierung des Hofes gesorgt. Leider waren die Hausbesitzer Max und Moritz Schommartz damit offensichtlich nicht einverstanden und haben für die zur Verfügung gestellten Möbel eine andere Verwendung gefunden. (Vielleicht in dem Haus am Schulterblatt Nr. 1, das seit vielen Jahren leer steht?)